Das erste Werk der Serie zeigt einen Gorilla – frontal, nah, fast erdrückend präsent. Der Blick des Menschenaffen ist ruhig, beinahe wissend, und zugleich von einer tiefen Müdigkeit durchzogen. Die expressive, in Blautönen dominierte Farbgebung steht im Kontrast zu einem aufgeladenen, warmen Hintergrund, der zwischen Schönheit und Bedrohung wechselt.
Der Gorilla wirkt nicht wild oder aggressiv, sondern verletzlich und nachdenklich. Der Gorilla erscheint als Spiegel: nicht als das „Andere“, sondern als Gegenüber. Seine Haltung, der gestützte Kopf provoziert ein Innehalten – ein Moment zwischen Resignation und stiller Frage.
Im Gemälde finden sich die fragmentierten Lyrics wieder:
What about Natures Worth?
Its our Planets Whomb?
What about us?
Die Kombination aus expressiver Malerei und Lyric verstärkt die Emotionalität. Das Bild fordert keine schnelle Interpretation, sondern eine Konfrontation.
Der Gorilla steht hier exemplarisch für bedrohte Arten – aber auch für ein Bewusstsein, das wir verloren haben.